Adoption nicht gleich Adoption

Ist die Rede von Adoption, dann ist die Verwirrung darum oft groß. Viele denken Bescheid zu wissen; – Die wenigsten tun dies aber auch wirklich. Nicht zwangsläufig weil diese Personen dann hochstapeln wollen und sich mit ihrem Wissen zum Thema aufspielen wollen, sondern oft einfach aus dem Grund heraus, dass Adoption nicht immer gleich Adoption bedeutet und es die verschiedensten Arten, Unterarten und Formen einer Adoption gibt. Es kann mit Fug und Recht behauptet werden, das Adoption wirklich zahlreiche Facetten hat, welche sich selbstredend auch, mal mehr, mal weniger, voneinander unterscheiden.

Gemeinsam ist allen Arten der Adoption, die eigentliche, aber auch lediglich grob gefasste Definition des Begriffes der Adoption. Diese wird als die Annahme eines Kindes bezeichnet, was nun wohl auch nicht wirklich überraschend erscheint, beschreibt es doch den Sachverhalt, der bei einer Adoption offensichtlich vorliegt recht gut und eindeutig. Auch dass aus einer Adoption heraus Rechte und Pflichten folgen, die rechtlich verpflichtend und quasi unwiderruflich sind, wird die wenigsten verwundern.

Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten der verschiedenen Fromen und Arten er Adoption. Alles weitere ist dann abhängig von der ganz speziellen Form oder Art der Adoption. Nicht immer sind die Unterschiede frappierend, doch häufig machen sie schon wesentliche Unterschiede im Wesen der entsprechenden Adoption, im Vergleich zu einer zweiten oder dritten Form der Adoption, deutlich.

So macht es beispielsweise einen großen Unterschied, ob ich ein fremdes Kind adoptieren möchte oder ein Kind aus dem Kreis der Verwandtschaft oder gar das eigene Kind. Die Voraussetzungen die die Adoptionswilligen eines fremden Kindes erfüllen müssen, unterscheiden sich zwar im Wesentlichen nicht stark von denen, welche Verwandte oder der eigene Vater erfüllen müssen, doch sind die Überprüfungen dieser Voraussetzungen nicht vergleichbar.

Am Ende haben jedoch wieder alle Formen und Arten der Adoption gemein, dass das Wohl des Kindes im Fokus steht oder stehen sollte. Dem Adoptivkind selbst ist vermutlich auch seine genaue rechtliche Bezeichnung vollkommen gleich, wenn ihm genügend elterliche Liebe entgegengebracht wird und es sich wohl, geborgen und zu Hause fühlt.

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>